Tips, Tricks und Kniffe

 

Dieses Thema ist auch in allen einschlägigen Modellbahnzeitschriften zu Hause. Warum dann nicht auch bei uns? Hier gibt es regelmäßig wechselnde Hinweise und Basteltips. Nicht immer nur von uns. Auch von unseren Besuchern. Wer also seine Erfahrungen oder sein Wissen gern weitergeben möchte, kann sich an folgende Adresse wenden, wir werden es dann in die Seite mit einbauen. Ein Rechtsanspruch besteht aber nicht und es gibt auch keine 25,-€ von uns. Trotzdem Danke im voraus.

Und hier könnt ihr an unsere Trickkiste schreiben: Tips@mefbernburg.de

Signale aus dem Bastelsatz

Viele haben sicher schon die Bastelsätze verschiedener Hersteller in den Händen gehalten und sich dann aber doch nicht getraut zu kaufen. Oft gestellte Fragen sind dann "Kann ich das überhaupt?" oder "Wer weiß, wie das dann aussieht?"

Nun, kein Problem. Ich habe es getestet und siehe da, erfolgreich. Zunächst habe ich mir einen Bausatz der Conrad-Modellbahnwelt bestellt. Und zwar das Wartesignal Art.Nr. 210228-NN. Er besteht aus nur 10 Einzelteilen und stellt daher auch nur ein geringes Risiko dar. Sollte etwas schief gehen, dann sind halt mal 7,- € in den Sand gesetzt.

Im Großen und Ganzen sollte sich der Bastler an die Montageanleitung halten. Sie ist gut unterteilt und verständlich. Vor dem Durchziehen des gelben Kabels (Punkt 2) sollte man aber den Mast auf eventuelle Verstopfungen oder Grad untersuchen, da dies zu erheblichen Behinderungen führen kann. Außerdem empfehle ich, abweichend von Punkt 7, das braune Kabel vor dem schwarzen von oben durch den Mast zu führen und oben abisoliert umzulegen, so daß dort eine gute Masseverbindung entsteht. Vorsicht ist auch mit den kurzen Masseenden am Wartezeichen geboten, diese brechen bei zuviel Bewegung ab! Wenn alle Kabel durchgesteckt sind, nimmt man das W mit einer kleinen Zange und drückt es auf den Mast. Nun noch den Mastfuß anstecken, die Widerstände und die Diode anlöten und fertig ist das Wartesignal!

Insgesamt habe ich für den Zusammenbau nie mehr als 15 Minuten gebraucht. 15 Minuten, die mir rund 6,- € gespart haben. Geht doch, oder!?

              

Linkes Bild zeigt den Bausatz bereits ausgepackt und rechts das fertige Wartesignal.

Das haben wir im Verein dann auch noch mit dem Licht-Ausfahrtsignal, Art.Nr. 210165-NN, gemacht und auch hier vollen Erfolg verbucht. Wie schon oben gesagt, sollte sich der Bastler an die Anleitung halten.

 

 

Und dies ist der Lichtsignal-Bausatz komplett ausgepackt.

Nur einige Tips von mir. Zunächst zu Punkt 4ff:
Ich habe alle LED-Anschlüsse auf ca. 3mm gekürzt, habe dann die kleine Platine einbaurichtig verlötet, deren Anschlüsse gekürtzt und dann alle LEDs von der braunen Leiterplattenseite durchgesteckt. Hier unbedingt auf Einbaulage achten! Abgerundete Seiten beachten! Dann kann vorsichtig der Signalschirm aufgerastet werden. Durch diese Vorgehensweise erspart man sich die Fummelei mit jeder einzelnen LED. Jetzt können alle Anschlüsse auf der Leiterplattenrückseite verlötet werden. Hier unbedingt einen ganz kleinen Lötkolben verwenden!!
Zu Punkt 8ff:
Nachdem alle Kabel durch den Mast gefädelt sind, sollte die Mastnummerntafel in die vorhandene Öffnung gedrückt werden. Im jetzigen Bauabschnitt geht das nämlich viel besser als erst in Punkt 11.

Ansonsten gibt es keine weiteren Besonderheiten. Auch hier hat der Verein erheblich eingespart (ca. 9,-€) und der Zeitaufwand, einschließlich Farbauftrag auf die Rückseite des fertigen Mastschildes, liegt bei etwa einer Stunde. Und wenn man, wie ich, gleich mehrere Signale baut, sozusagen am Fließband, dann schafft man pro Signal ca. 20 Minuten!

Viel Spaß wünscht Axel.